Nachlese / Fotos
Duisburg
Binnenschiffahrtsmuseum
Juni 2025
Binnenschifffahrt
Früh fragten sich Menschen wie sie auf einem Fluss fahren oder über einen See kommen sollten.
Die Lösung waren Flöße: Man band mehrere Baumstämme zusammen und stackte das Floß. Eine Stufe weiter: Der Einbaum, ein ausgehöhlter Baumstamm. Allerdings waren diese Wasserfahrzeuge nur für ruhigere Gewässer geeignet und sie waren langssam.
Römer
Der Name Rhein stammt keltisch von Rhenos, lateinisch von Rhenus. Der Rhein war die Grenze zum freien Germanien. Der Rhein war damals breiter und flacher und an den Ufern bewaldet. Die Römer in Köln benutzten den Rhein als Handelsstraße z.B. Wein kam von der Mosel, Steine für Bauten aus dem Siebengebirge, umgekehrt wurden Glaswaren nach Süden geschickt. Die römische Rheinflotte wurde 13 .Chr. gegründet und hatte in Köln-Marienburg ihr Lager. Die Militäreinheit kontrollierte den Rhein von südlich Rheinbrohl bis in die Nordsee sowie die Nebenflüssedes Rheins.
Wickinger
Gute Bootsbauer waren die Wickinger. Mit ihren schnellen Ruderbooten fuhren sie alle größeren Flüsse hoch und plünderten Städte (Xanten, Köln, Bonn, Trier) und Klöster. Im Rheinland waren sie 883/884 und hinterließen verwüstete Städte.
Mittelalter
Köln nahm eine besondere Stellung ein, denn bis hierhin fuhren die Niederländerschiffe, die Waren wurden ausgeladen und auf die sogenannten Oberländer umgeladen. Das waren zwei verschiedene Schiffstypen, die an ihr Fahrtgebiet angepasst waren.
Köln erhielt 1259 das Stapelrecht, alle Waren mussten ausgeladen und drei Tage zum Verkauf angeboten werden. Die Heringe von der Nordsee wurden in neue Fässer umgepackt und erhielten den sogenannten Kölner Brand (Qualitätssiegel).
Fisch war im Mittelalter sehr wichtig, da es zwei Fastenzeiten (vor Weihnachten und Ostern jeweils 40 Tage) und jede Woche einen Fastentag (Freitag) gab, an dem nur Fisch gegessen werden durfte. Natürlich wurde schon damals gemogelt: Maultaschen werden auch Herrgottsbescheißerle genannt, weil man Fleisch hineintat, was man aber außen nicht sah. Auch Biber und Enten mussten als Fisch herhalten, schließlich kamen sie aus dem Wasser.
Schiffe wurden damals getreidelt, Pferde liefen auf einem Leinpfad am Ufer und zogen das Schiff rheinauf. Die schäl Sick hat ihren Namen von dem Schielen der Pferde ans andere Ufer.
Die Pferde konnten an bestimmten Stationen gewechselt werden z.B. in Köln-Rodenkirchen.
Duisburg
Zoo
Juni 2025
Der Zoo wurde 1934 von Bürgern gegründet.
Nach dem Krieg entwickelte sich der Zoo nach und nach:
1962 wurde das damals größte Affenhaus der Welt eröffnet.
1965 wurden erstmals in einem deutschen Zoo Delfine in einem Delfinarium gehalten.
1994 wurden im Duisburger Zoo die ersten Koalas in Deutschland gehalten.
1996 gelang auch die Nachzucht dieser Nahrungsspezialisten.
Heute ist der Duisburger Zoo spezialisiert auf
– Beuteltiere (Koalas, Wombats, Beutelteufel und Kängurus)
– Regenwaldtiere Südamerikas (Rio Negro mit Arapaimas und Manatis)
– Delfine


Koalas
Der Name bedeutet in der Sprache der Aborigines „ Der, der nicht trinkt“. Koalas leben ausschließlich von Eukalyptus-blättern, die nährstoffarm und sogar giftig sind. Von den 600 Eukalyptusarten fressen die Tiere nur 70. Wegen ihrer nährstoffarmen Nahrung, schlafen Koalas etwa 18 Stunden am Tag, sie sparen damit Energie. Koalas sind Säugetiere und bringen nackte und blinde Junge zur Welt, die nur so groß wie Gummibärchen sind. Das Junge kriecht von der Geburtsöffnung in den Beutel und saugt sich dort an einer Zitze fest. Anders als bei Kängurus ist der Beutel nach unten geöffnet. Die weitere Entwicklung erfolgt im Beutel der Mutter. Nach ca. 6 Monaten verlässt es den Beutel. Danach ernährt es sich von einem von der Mutter ausgeschiedenen Brei, der Verdauungsbakterien enthält.
Der chinesische Garten
Der chinesische Garten oder Garten des Kranichs wurde 1988 von der Stadt Wuhan an ihre Partnerstadt Duisburg verschenkt. 2022 wurde er restauriert.







Brillenbären
Die südamerikanischen Brillenbären aus den Anden haben ein naturnahes Gehege. Die beiden jungen Bären tobten und kletterten.
Brillenbären leben in den Bergregenwäldern der Andenstaaten Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien und Venezuela. Ausgewachsene Männchen werden 100-175 kg schwer, ausgewachsene Weibchen wiegen nur 60-80 kg. Die Größe beträgt 1,3 -1,9 Meter. Sie haben ein dichtes, schwarzes Fell mit hellen Abzeichen um Nase, Schnauze und Brust.
Nur junge Bären haben Fressfeinde (Jaguar, Puma), ausgewachsene Bären sind nur durch den Menschen bedroht, weil er ihren Lebensraums zerstört und durch Wilderer.


Delfine
Mit 40 Arten sind sie die größte Gruppe der Wale. Delfine kommen im Süß- und Salzwasser vor. Es sind Zahnwale, die sich hauptsächlich von Fischen ernähren.
Die Jungen werden lebend geboren und gesäugt.
Define können sich untereinander durch Pfeiftöne verständigen. Zur Ortung von Beute senden sie Klicklaute aus. Das Schlagen des Wassers mit der Schwanzflosse und Sprünge aus dem Wasser gehören zur natürlichen Verhaltensweise der Delfine. Delfine sind sehr intelligent und lernen neue Verhaltensweisen. Dies wurde auch schon zu militärischen Zwecken mißbraucht.
Gefährdet sind sie z.B. durch Fischernetze, in denen sie sich verfangen und ertrinken, da sie Lungenatmer sind. Außerdem töten Fischer sie, weil sie sie als Konkurenten sehen.



Bilder zur großen Hafenrundfahrt
2023
Schloss Benrath 2018
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unabhängig, überparteilich,
nicht konfessionsgebunden,
offen für alle Bürger Kölns
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Erstellt von H. Sicking-Bundschuh,
E-Mail: sibulabs@gmail.com
Impressum
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Vorsitzende und Schatzmeisterin
– Annetraut Dustmann
Stellvertretende Vorsitzende
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Kontakt
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Saarstraße 22
50677 Köln
Tel: 0221 / 384797
Mail: marina51@t-online.de
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